Die Bürgerinitiative Invalidenstrasse (BII) ist im Sommer 2004 gegründet worden.
Wir verfolgen das Ziel, einen stadtverträglichen Ausbau der Invalidenstrasse zu erreichen.
Wir begrüssen ausdrücklich den Straßenbahnanschluss an den Hauptbahnhof. Dieser muss aber eine eigene, durchgehende Trasse haben, um eine effiziente, leistungsfähige Verbindung darzustellen. öffentliche Auslegung 01.03 - 15.03.2010 Seit unserer Gründung kämpfen wir erfolgreich gegen den Berliner Senat und seine absurden Pläne, die Invalidenstrasse entgegen aller Vernuft vierspurig auszubauen, um den sogenannten 'Kleinen Ring' zwischen Bernauer Strasse und dem Tiergartentunnel zu schliessen.
Zu diesem Zweck haben wir eine Alternativplanung erstellt, die einen gelungenen Kompromiss zwischen allen Verkehrsteilnehmern darstellt.
Wir arbeiten zusammen mit Verbänden und zukunftsorientierten Politikern, die unsere Vision für die Invalidenstrasse begrüssen.
Unsere Erfolgsgeschichte ist erstaunlich angesichts der Mittel, mit denen der Senat versucht gegen eine kleine, aber engagierte Bürgerinitiative anzugehen:
- Wir haben im Jahr 2004 Senatorin Junge-Reiher gezwungen, das erste Planfeststellungsverfahren zu stoppen und neu aufzurollen.
- Wir haben im Jahr 2005 den vom Senat versuchten illegalen Schwarzbau der Verlängerung des Innenstadtrings von der Bernauer Strasse über die Caroline-Michaelis-Str. gestoppt.
- Wir haben die Errichtung einer Tempo 30 Zone in Teilen der Invalidenstrasse und der Hessischen Strasse gerichtlich durchgesetzt, weitere Verfahren für andere Abschnitte laufen noch.
- Wir haben den illegalen Versuch des Senats, den Bebaungsplan Nordbahnhof zu nutzen, um den kleinen Innenstadtring zu verlängern.
- Unserem Druck ist es zu verdanken, dass im neuen, zweiten Planfeststellungsverfahren durchgehend Radspuren geplant sind, dies war eine unserer zentralen Forderungen.
Der zweite Anlauf des Senats ein Planfeststellungsverfahren für die Invalidenstrasse durchzuführen, hat begonnen. Nach der Auslegung haben unsere Mitglieder und andere Personen Einwände eingereicht. Wir werden unser Ziel, einen stadtverträglichen Ausbau der Invalidenstrasse zu erreichen, mit allen Mittel verfolgen.
Um einen möglichst schnellen Anschluss der Straßenbahn zu erreichen, werden wir wie immer versuchen, konstruktiv innerhalb des Planfeststellungsverfahrens noch einige Veränderungen zu erreichen. Sollten diese Bemühungen fehlschlagen, so werden wir gerichtlich bis zur letzten Instanz dagegen vorgehen. |
| |
|